Arbeitsschutz - Aktuell findet virtuell vom 06. - 08.10.2020 statt

Unter dem Slogan „ARBEITSSCHUTZ - AKTUELL GOES DIGITAL“ wird die diesjährige Arbeitsschutz - Aktuell mit integriertem digitalen Kongress auf einer rein digitaler Veranstaltungsplattform stattfinden. Diese digitalisierte Messeteilnahme wird durch eine vom Veranstalter HINTE neu entwickelte Software ermöglicht.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Arbeitsschutz - Aktuell:

 

Seminare mit eingeschränkter Teilnehmerzahl wieder möglich

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Mai und der fast vergangene Juni 2020 sind sicherlich auch bei Ihnen am Schreibtisch zuhause wie im Fluge vergangen. Glücklicherweise entwickelt sich die Covid-19-Pandemie derzeit in einer Weise, die leise Hoffnungen zur Wiederaufnahme von Präsenzseminaren gibt. Hierüber und über neue Seminarmöglichkeiten des VDRI möchte ich Sie gerne informieren.

Präsenzseminare unterliegen natürlich den örtlichen Pandemiebestimmungen und werden unter diesen Voraussetzungen von unseren VDRI-Bevollmächtigten sorgfältig geplant und durchgeführt.

Ausgewählte Veranstaltungen werden unter Berücksichtigung der gebotenen Hygienemaßnahmen und des für den VDRI geltenden Hygienekonzeptes durchgeführt. Hierbei hat der Schutz unserer Seminarteilnehmer/innen, der Referenten und unserer Bevollmächtigten oberste Priorität.

Einige Seminare können wir daher vorerst nicht mehr anbieten, dafür bitte ich um Ihr Verständnis.

Bitte haben Sie auch Verständnis, dass es, wegen der Einhaltung verschiedener Vorgaben zu Einschränkungen, insbesondere eine beschränkte Teilnehmerzahl geben wird.
Daher werden die Einladungen neben der Webseite des VDRI auch als E-Mail (sofern bekannt), an Sie direkt versendet. Hierin bitten wir Sie, sich online oder per E-Mail verbindlich für ein Seminar anzumelden. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nach dem Prinzip „wer sich zuerst anmeldet, kommt  oben auf die Teilnehmerliste“ vorgehen.

Sind Sie unter den Teilnehmenden, erhalten Sie auf jeden Fall eine verbindliche Bestätigung Ihrer Anmeldung, vorrangig als E-Mail.

Der Zutritt zum VDRI-Seminar ist nur mit einer unterschriebenen Hygieneerklärung zulässig, die Ihnen im Vorfeld von uns zur Verfügung gestellt wird. Eine nicht unterschriebene Erklärung kann zum Ausschluss von einer Veranstaltung führen.

Natürlich benötigen wir auch Ihre Unterstützung. Besuchen Sie nur ein Seminar, wenn Sie keiner Risikogruppe angehören und keine Symptome, die auf Covid 19 hindeuten, aufweisen. Halten Sie sich bitte während des Seminars (im Seminarraum, Vorräumen, Gängen, Toiletten,…) an die Vorgaben zur Reduzierung der Ansteckungsgefahr.

Parallel dazu wird der VDRI künftig auch virtuelle Seminare ausrichten wird. Dies wird in zwei Formen erfolgen:

  • Auf unserer Webseite werden „Besprochene Powerpoints“ veröffentlich. Diese dienen einer kurzen Besprechung verschiedener Themen.
  • Der VDRI wird zu Onlineseminaren auf der Basis des Besprechungsprogrammes „Zoom“ einladen. Diese Seminare ermöglichen es der/dem Vortragenden, live Präsentationen vorzutragen und auf Rückfragen der Zuhörerschaft einzugehen.
    Zu diesen Onlineseminaren erfolgt eine Einladung und Anmeldung per E-Mail mit Bestätigung analog zu den Präsenzseminaren. Sie sollen eine jeweilige Zeitdauer von maximal 120 Minuten haben.
    Nach erfolgter Teilnahme am Onlineseminar haben Sie die Möglichkeit, eine Teilnahmebestätigung zu erhalten.


Bleiben Sie weiterhin gesund.

Freundlich grüßt Sie

Christoph Preuße

Vorsitzender VDRI

In eigener Sache - Umzug der VDRI-Geschäftsstelle

Sehr geehrte Damen und Herren,

Heute dürfen wir Ihnen mitteilen, dass unsere VDRI-Geschäftsstelle trotz der derzeitigen Widrigkeiten umgezogen ist.

Frau Edeler ist nach 32 Jahren und einem Monat Geschäftsstellentätigkeit n den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals sehr herzlich für die fabelhafte Unterstützung von Frau Edeler.

Gleichzeitig freuen wir uns, mit der neuen Geschäftsstelle in Bad Kreuznach, die Herr Norbert Schulz führt, eine kompetente Weiterführung gefunden zu haben.

Sie erreichen die Geschäftsstelle des VDRI unter der Adresse:

Verein der Aufsichtspersonen und anderen Präventionsexperten in Deutschland e.V. (VDRI)
Mühlenstrasse 5
55595 Sankt Katharinen

Tel.: +49 6706 9153990
Mobil: +49 0160 9271 068    
Mail: geschaeftsstelle@vdri.de

Bleiben Sie gesund.

Es grüßt Sie herzlich

Christoph Preuße
Vorsitzender VDRI

Einstellung aller Seminare bis auf Weiteres

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Corona-Pandemie bestimmt derzeit unser Leben, insbesondere unser Arbeitsleben.

Die derzeitigen Entwicklungen bezüglich des Corona-Virus bedingen, dass wir die Einstellung unserer Seminare aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes bis mindestens zum 19.06.2020 verlängern müssen.

Derzeit arbeiten wir an Szenarien, wie die Seminare so bald wie möglich nach diesem Termin unter Berücksichtigung der Empfehlungen von Bund und Ländern schrittweise wieder aufgenommen werden können. Darüber informieren wir Sie dann gerne frühzeitig über unsere Webseite.
 
Wir bemühen uns weiterhin, Ihnen die ausgefallenen Termine zu späteren Zeitpunkten anzubieten.

Bleiben Sie gesund.
 
Mit freundlichen Grüßen

Ihr Christoph Preuße
Vorsitzender VDRI

11. Praxistag Prävention: Mensch und Licht – nichtvisuelle Lichtwirkungen

am 24. März 2020 im Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV (IAG)

Das Licht, das in unser Auge fällt, ist zum Sehen unerlässlich. Lange wurde angenommen, dass dies die einzige Funktion unseres Auges wäre. Vor einigen Jahren entdeckten Forscher einen neuen Rezeptor im Auge. Das Licht, das darauf trifft, löst die sogenannten nichtvisuellen Lichtwirkungen aus. Zu diesen Wirkungen gehören u.a. der biologische Rhythmus, die Schlafqualität und das Wohlbefinden. Jedes Licht, egal ob natürlich oder künstlich erzeugt, hat visuelle und nichtvisuelle Wirkungen und ist somit bedeutsam für unsere Gesundheit. Mit modernen Beleuchtungsanlagen können bereits heute die nichtvisuellen Wirkungen von Licht berücksichtigt werden. Die positiven sollen genutzt, die negativen reduziert oder möglichst ganz vermieden werden.
Am Praxistag werden biologische sowie lichttechnische Grundlagen vermittelt, der Standpunkt des Arbeitsschutzes vorgestellt und erste Anwendungsbeispiele für Arbeit und Freizeit gezeigt. Eine Führung durch das Praxisfeld Beleuchtung des Instituts für Arbeit und Gesundheit (IAG) rundet den Praxistag ab.

Inhalt:
• Beleuchtung „früher“
• Wissenschaftliche Hintergründe zu nichtvisuellen Lichtwirkungen
• DGUV-I 215-220 „Nichtvisuelle Wirkungen von Licht auf den Menschen“
• Praxisbeispiele Kunstlicht
• Praxisbeispiele Tageslicht
• Tipps für die Freizeit
• Besuch des Praxisfelds Beleuchtung


Leitung: Dr. Hanna Zieschang, Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV

Referenten: Frank Breuer (IAG), Dr. Sylvia Hubalek (BG ETEM), Dr. Hanna Zieschang (IAG)

Termin
24. März 2020
10-15 Uhr

Veranstaltungsort
Institut für Arbeit und Gesundheit
der DGUV (IAG)
Königsbrücker Landstraße 2
01109 Dresden

Teilnahmegebühr
85,- Euro inkl. Imbiss
Für Beschäftigte der gesetzlichen
Unfallversicherung und
VDRI-Mitglieder kostenfrei


Information und Anmeldung
Paul Krönert
Telefon: +49 30 13001-2418
E-Mail: paul.kroenert@dguv.de

Infoflyer Praxistag-Beleuchtung Download

Vorankündigung Mitgliederversammlung des VDRI 2020

Die kommende Mitgliederversammlung des VDRI findet während der Arbeitsschutz Aktuell in Stuttgart am

  • Mittwoch, den 07. Oktober 2020 ab 17:30 Uhr

statt.

Die genauen Räumlichkeiten sowie die vorläufige Tagesordnung werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Bewährte Inhalte in neuem Gewand

Seit 125 Jahren bewährte Inhalte in neuem Gewand.

Der VDRI hat auf der Mitgliederversammlung am 5. November 2019 den Namenszusatz unter Beibehaltung des Vereinszeichens und des Namenskürzels angepasst.

Aus dem bisherigen

Verein Deutscher Revisions-Ingenieure e.V. – VDRI

wird künftig der

Verein der Aufsichtspersonen
und anderen Präventionsexperten
in Deutschland e.V.
VDRI

Der seit vielen Jahren unveränderte Namenszusatz wird der modernen Entwicklung in der Prävention angepasst. Die Beschränkung auf einen technischen Verein ist nicht mehr zeitgemäß. Die Bezeichnung Revisionsingenieure entspricht nicht mehr dem Wortlaut des SGB VII.

Unabhängig von den Aufsichtspersonen sind viele Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten und Branchen in der Prävention zum Wohle des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in Bildungseinrichtungen tätig. z.B. Ingenieure, Techniker, Chemiker, Mediziner, Psychologen, Umweltbeauftragte, Manager und andere Berufsgruppen.

Mit der Änderung des Namenszusatzes verdeutlicht der VDRI, dass Aufsichtspersonen und die in der Prävention tätigen Fachfrauen und Fachmänner eine starke Gemeinschaft sind, die ihr Wissen regional, bundesweit vernetzen.

Mitgliederversammlung des VDRI plant Satzungsänderung

Der Verein Deutscher Revisionsingenieure (VDRI) e.V. beabsichtigt auf seiner Mitgliederversammlung

  • am 05.11.2019
  • im CCD Congress Center, Raum 5  Düsseldorf

u.a. eine Änderung der Satzung.

Wichtigste Punkte des Tagesordnungspunktes 9  mit der Satzungsänderung sind

  • die Änderung des Namenszusatzes
  • der Einschub einer Präambel
  • die Konkretisierung des Vereinszwecks.

Hiermit werden die zur Beschlussfassung vorgelegten Änderungen bekannt gegeben: 

Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.

Der Vorstand

 

Dokumente

Besuchen Sie uns auf der A+A 2019!

Vom 5.- 8.November 2019 findet die internationale Fachmesse mit Kongress, die A+A auf dem Düsseldorfer Messegelände statt.

Auch der VDRI wird – wie in der Vergangenheit auch – mit einem Stand in Halle 10 Stand 59 vertreten sein.

Über Ihren Besuch würden wir uns freuen.

Der Vorstand

Pressemitteilung

Arbeitsschutz Aktuell 2018 in Stuttgart

Applaus für die Jugend!

Deutscher Jugend-Arbeitsschutz-Preis 2018 verliehen

Innovationspreis JAZ für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz an drei Preisträger verliehen | Preisgelder in Höhe von insgesamt 6.000 Euro | Preisverleihung im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des Kongresses der Arbeitsschutz Aktuell

Karlsruhe/Stuttgart, 23.10.2018. Am heutigen Eröffnungstag des Fachkongresses der Arbeits-schutz Aktuell wurde in Stuttgart der Deutsche Jugend-Arbeitsschutz-Preis (JAZ) 2018 verliehen.

Den Preis für innovative Entwicklungen für mehr Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz geht in diesem Jahr an die Auszubildenden der Bauunternehmung August Mainka GmbH & Co., der thyssenkrupp Fahrtreppen GmbH und der Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG. Das hat eine achtköpfige Fachjury, bestehend aus Vertretern regionaler Unternehmen und Experten aus Wirtschaft und Forschung sowie der Medienlandschaft nach intensiver Prüfung der Einrei-chungen entschieden. Sponsoren des Deutschen Jugend-Arbeitsschutz-Preises sind der Work-wear-Hersteller Portwest Ltd. und die Universum Verlags GmbH.

Die Preisverleihung

„Die Preisträgerinnen und Preisträger des Deutschen Jugend-Arbeitsschutz-Preises 2018 sind junge Vorbilder, die mit innovativen Ideen und aus eigener Bereitschaft heraus, den Arbeits- und Gesundheits-schutz im eigenen Unternehmen verbessern wollen. Dafür danke ich allen Teilnehmern herzlich und gratuliere zur Auszeichnung.“, betonte Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Ar-beit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg bei der Eröffnung der festlichen Preisverleihung vor über 200 geladenen Gästen in Stuttgart. Pate des diesjährigen Wettbewerbs ist der DEL2-Club Bie-tigheim Steelers. Stellvertretend für die Mannschaft gratulierte Torhüter Siniša Martinović den Gewinnern und übergab die Preise. Als professioneller Eishockeyspieler weiß er genau, wie wichtig Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sind: „Ganz egal, ob im Leistungssport oder am klassischen Arbeitsplatz. Die Aspekte Sicherheit und Gesundheit spielen immer eine zentrale Rolle.“, so Martinović.

Die Preisträger 2018

Über den ersten Platz und 3.000 Euro freut sich das Auszubildenden-Team der Bauunternehmung Au-gust Mainka GmbH & Co. für ihr Projekt „Sicherheitslaufmatte für Bewehrung“. Hierbei handelt es sich um eine selbstentwickelte Antirutsch-Industriematte aus antibakteriell behandeltem Vinyl und einer Oberfläche mit Wellenstruktur. Die Matte sichert auf ebenso einfache wie effiziente Art und Weise die Laufwege auf Baustellen während des Verlegens der Bewehrung bis zum Zeitpunkt der Betonage. Das Risiko des Stolperns, Hängenbleibens oder Umknickens wird so drastisch reduziert.

Den zweiten Platz und eine Gewinnsumme in Höhe von 2.000 Euro gibt es für das Team der thyssen-krupp Fahrtreppen GmbH für ihren „Stoßkeil zum Trennen spaltfrei aneinanderhaftender Bleche“. Immer wieder sorgen diese in der Praxis für Arbeitsunfälle. Die Auszubildenden konzipierten daher eine Keil-vorrichtung, ähnlich der Funktion eines Schraubendrehers. Das Ergebnis ist ein innovativer Stoßkeil, mit dem effektiv Verletzungen vermieden werden können.

Der mit 1.000 Euro dotierte dritte Platz geht an die Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG für den Beitrag Safetivity „Arbeitssicherheit kein Tabu“. Hierbei handelt es sich um ein Spiel, das die Aus-zubildenden der Chemielaboranden entwickelt haben. Angelehnt an das Gesellschaftsspiel „Activity“ vermittelt „Safetivity“ auf spielerische Art und Weise die Inhalte der jährlichen Wiederholungsschulung zur Arbeitssicherheit für die Auszubildenden. Das Spiel fördert den offenen Diskurs und Austausch unter verschiedensten Berufsgruppen und vertieft den Lehrstoff.

Über den Deutschen Jugend-Arbeitsschutz-Preis

Der Deutsche Jugend-Arbeitsschutz-Preis wird alle zwei Jahre von der FASI, einem Zusammenschluss aus dem Verein Deutscher Revisions-Ingenieure e.V. (VDRI), dem Verein Deutscher Gewerbeaufsichts-beamter e.V. (VDGAB) und dem VDSI – Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e.V., verliehen. Bei dem Wettbewerb zählen effektive, clevere und zugleich wirtschaftliche Lösun-gen, die sich auch in anderen Betrieben umsetzen lassen. Teilnehmen können einzelne Auszubildende oder Gruppen von Jugendlichen bis 24 Jahren aus Berufsschulen und Betrieben. Zur Bewertung und zum Vergleich der eingereichten Projekte, werden folgende Kriterien herangezogen: Schutzwirkung, Verbesserung der Qualität der Arbeit, Übertragbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Kreativität.


Presseinformation

Moderner Arbeits- und Gesundheitsschutz als Schlüssel für nachhaltigen Unternehmenserfolg

Experten-Round Table: „Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Digitalisierung“

Karlsruhe/Stuttgart, 26.07.2018. Arbeits- und Gesundheitsschutz nicht als Pflicht zur Umsetzung, sondern als Gestaltungsmöglichkeit des unternehmerischen Erfolges begreifen – zu diesem Ergebnis kamen Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sowie Vertreter regionaler Unternehmen im Rahmen eines Round Tables im Future Work Lab der Fraunhofer Gesellschaft in Stuttgart. Anlass ist die Arbeitsschutz Aktuell, die vom 23. bis 25. Oktober 2018 mit Fachmesse, Fachkongress und Regionalforum in der Messe Stuttgart stattfindet.
Aus unterschiedlichsten Perspektiven diskutierten die Teilnehmer Herausforderungen und Lösungsstrategien für einen modernen Arbeits- und Gesundheitsschutz im Zuge der Digitalisierung. Dabei stets im Blick: kleine und mittlere Betriebe aus Baden-Württemberg.

Entwicklungen erkennen und offensiv damit umgehen

Digitale Technologien verändern rasant unsere Arbeitswelt. Lang etablierte Methoden und Prozesse werden durch die Digitalisierung in kürzesten Zeiträumen modernisiert und revolutioniert. Entgrenzung von Arbeitszeit und Freizeit durch ständige Erreichbarkeit sowie Arbeitsverdichtung sind die Kehrseiten von Flexibilität und Mobilität.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen tun sich oft schwer, sich auf den digitalen Wandel einzustellen. Schnell und offensiv handeln – das empfiehlt Dr. Annette Icks, stellvertretende Vorsitzende des Leitungskreises der Offensive Mittelstand. „Die größte Herausforderung für den Mittelstand ist, die Entwicklung für den eigenen Geschäftsbetrieb zu erkennen. Das kann bei dem einen eine neue Maschine sein, bei dem anderen eine neue Arbeitsorganisation, neue Prozesse oder ein ganz neues Geschäftsfeld. Wichtig für die Unternehmen ist, dass sie die Entwicklungen nicht ignorieren, sondern offensiv damit umgehen.“

Die digitale Transformation ist nicht nur eine Herausforderung, was Unternehmensprozesse und -abläufe angeht, sie ist es insbesondere im Hinblick auf einen effektiven Arbeits- und Gesundheitsschutz, der den Wandel mitgehen muss. Susanne Seibold, Geschäftsführerin der Arinko Stuttgart GmbH, einem Ingenieurbüro, das technische Lösungen für den Maschinen- und Fahrzeugbau entwickelt, sieht die größte Herausforderung für ihr Unternehmen in der Schnelllebigkeit. „Wir haben eine Informationsflut, es geht alles deutlich schneller und ich sehe eine gewisse Reizüberflutung bei den Mitarbeitern.“

Das bestätigt auch Dr. Martin Braun, Experte für menschliche Arbeit beim Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO: „Wir merken durch die intensive Vernetzung verändern sich Arbeitsbedingungen und es verändern sich Wertschöpfungsbedingungen für die Unternehmen. Schlagworte wie Komplexität, Flexibilität, Agilität. Wenn wir da nicht angemessen mit umgehen, dann kann das in Überforderung, Stress und möglicherweise in Burn-Out münden“.

Gestaltung gesunder Arbeitsformen als entscheidende Aufgabe

Im Zuge der Digitalisierung müssen Unternehmen – kleine wie große – Wege finden, um auch die drängenden Fragen des demografischen Wandels zu lösen – Fachkräftemangel und immer älter werdende Belegschaften. Die Gestaltung gesunder Arbeitsformen wird zur entscheidenden Aufgabe. „Eine Firma, die innovativ und digital arbeitet, muss nach unserer Auffassung auch innovativ die Gesundheit der Beschäftigten ins Blickfeld nehmen, da sehe ich auch große Chancen, denn die Qualität der Arbeitsplätze wird eine immer größere Rolle spielen und deswegen müssen wir uns auch darum kümmern, dass die Beschäftigten nicht durch Ihre Arbeit krank werden, sondern auch die Arbeitskraft und die Freude an der Arbeit erhalten bleibt“, betont Dr. Johannes Warmbrunn, Referatsleiter Arbeit- und Gesundheit im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.

Kollaboration zwischen Mensch und Maschine

Auch innovative Kollaborationsmöglichkeiten zwischen Mensch und Maschine eröffnen neue Potenziale für eine gesunde Arbeit. „Der ganze Arbeitsprozess wird komplett überwacht, gemessen, erfasst und angeleitet. Das heißt im Prinzip, die Person arbeitet mit einer Maschine, mit einer künstlichen Intelligenz“, betont Bernhard Kleiner vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und nennt als konkretes Beispiel die „Stuttgart Exo-Jacket“, die vor allem bei Über-Kopf-Arbeiten oder beim Anheben schwerer Gegenstände mechatronisch unterstützt.

Umdenken der Verantwortlichen

Jedoch reicht innovative Technik in vielen Branchen allein nicht aus. Viele Unternehmen der Logistikbranche – diese sind auf den ersten Blick prädestiniert für die Anwendung von Hebehilfen – verzichten gänzlich auf eben jene. Das Anlegen nimmt schlicht zu viel Zeit in Anspruch, da meist im Akkord gearbeitet und entsprechend entlohnt wird. Hier fordert Birgit Kille, leitende Fachberaterin bei der IWL AG, einem unabhängigen Logistikberatungs- und Planungsunternehmen mit Sitz in Ulm, ein Umdenken. Dieses müsse „von oben herab, von der Geschäftsführungsebene herab stattfinden, dass eben nicht der Akkordlohn bezahlt wird, sondern dass belohnt wird, dass der Mitarbeiter eine Hebehilfe benutzt, um damit seine Gesundheit zu schonen und eben längerfristig einsetzbar ist.“

Wem es gelingt, qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen und den älteren Mitarbeitern professionelle Entwicklungschancen zu eröffnen, der sichert nachhaltig den unternehmerischen Erfolg. Ein Schlüssel hierzu ist die Schaffung sicherer und damit auch attraktiver Arbeitsplätze, so die einhellige Meinung der Round Table-Experten. 

  • Die begleitenden Video-Interviews mit den Round Table-Experten finden Sie hier.

Das Regionalforum

Im Rahmen des Regionalforums, das vom 23. – 25. Oktober 2018 als Teil der Arbeitsschutz Aktuell in Stuttgart stattfindet, erörtern Vertreter regionaler Unternehmen und Experten aus Wirtschaft und Forschung die wichtigen Fragen rund um einen zeitgemäßen Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Arbeitswelt 4.0. – den Blick dabei stets auf die besonderen Herausforderungen der Region gerichtet. Besonders im Fokus: die kleinen und mittleren Unternehmen. Das vollständige Programm des Regionalforums finden Sie hier: www.Arbeitsschutz-Aktuell.de/Regionalforum

  • Das Programm zum Regionalforum finden Sie hier.
  • Experten geben Einblick in das Programm des Regionalforums: hier.

Über die Arbeitsschutz Aktuell

Vom 23. – 25. Oktober 2018 findet die Arbeitsschutz Aktuell mit Fachmesse und Kongress in der Messe Stuttgart statt (ICS und L-Bank Forum) – inmitten einer der wirtschaftsstärksten Regionen Europas. Der dreitägige Kongress steht unter dem Motto „Sicher und gesund arbeiten“. Er wird sich mit elementare und aktuellen Fragen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz beschäftigen. Die Arbeitsschutz Aktuell 2018 in Stuttgart erwartet 12.000 Fachbesucher, 300 Aussteller und 1.000 Kongressteilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Parallel zur Arbeitsschutz Aktuell finden die beiden Fachmessen interbad und parts2clean statt. Mit einer Eintrittskarte ist der Zugang zu allen drei Veranstaltungen möglich.
Die Fachvereinigung Arbeitssicherheit e.V. (FASI) ist ideeller Träger der dreitägigen Fachmesse sowie des Fachkongresses.
Veranstalter der Fachmesse ist die HINTE Messe- und Ausstellungs-GmbH.

Weitere Infos unter www.arbeitsschutz-aktuell.de.

Bild- und Videomaterial von Kongress und Fachmesse stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
http://www.arbeitsschutz-aktuell.de/arbeitsschutz-aktuell/mediathek.php.

Ihr Pressekontakt:

HINTE Messe- und Ausstellungs-GmbH
Denise Wenzel | Kommunikationsleitung
T +49 721 83 14 24 – 730 | E-Mail

 

 

 

 

Call for Papers – Schicken Sie uns Ihren Kongressbeitrag für die Arbeitsschutz Aktuell 2018

Sicher & gesund arbeiten - Arbeitsschutz aktuell

Sicher & Gesund arbeiten

23.-25. Oktober 2018 in Stuttgart

Mit dem Kongress und der parallel stattfindenden Fachmesse bieten wir Fachkräften aus den Bereichen Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz ein Forum zum Erfahrungs- und Informationsaustausch.

Machen Sie mit und bringen Sie Ihr Wissen ein!

Wir freuen uns auf Ihre Ideen für einen Kongressbeitrag zu folgenden Themenfeldern:

  • Alters- und alternsgerechte Gestaltung
  • Arbeitsschutzorganisation (GDA Programm ORGA, ISO 45001, Kultur der Prävention)
  • Arbeitsstättenverordnung
  • Arbeit und Gesundheit (DGAUM)
  • Baustellen (u.a. Staub auf Baustellen)
  • Betriebs-/ Maschinensicherheit
  • DGUV Vorschrift 2 (Veranstaltungsform möglicherweise World Café)
  • Gefährdungsbeurteilung/ Risikobewertung (Veranstaltungsform möglicherweise World Café)
  • Gefahrstoffe
  • Muskel-Skelett-Erkrankungen (auch GDA-Programm MSE)
  • Physische Einwirkungen
  • Prävention 4.0
  • Psyche (auch GDA-Programm Psyche)
  • Umweltschutz (u.a. Stoffmanagement und Energiemanagement)
  • Verhaltensorientierter Arbeitsschutz (Kultur der Prävention)
  • Verkehrssicherheit/ Mobilität

BITTE BEACHTEN SIE!
Es muss nicht immer ein klassischer Vortrag sein. Gerne können Sie Ihren Beitrag auch kreativ und interaktiv gestalten.

  • Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular finden Sie unter www.arbeitsschutz-aktuell.de
  • Einsendeschluss ist der 30. November 2017
  • Kongresssprache ist Deutsch

Die Arbeitsschutz Aktuell – Das Präventionsforum präsentiert sich alle zwei Jahre an wechselnden Orten in Deutschland. Kongressveranstalter ist die Fachvereinigung Arbeitssicherheit (FASI), Dachverband folgender drei Organisationen, die die unterschiedlichen Aspekte des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie den betrieblichen Umweltschutz repräsentieren: Verein Deutscher Gewerbeaufsichtsbeamter (VDGAB), Verein Deutscher Revisions-Ingenieure (VDRI) und Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI).

FASI Fachvereinigung Arbeitssicherheit e.V.Kontakt:
Fachvereinigung Arbeitssicherheit (FASI) e.V.
Schiersteiner Straße 39,
65187 Wiesbaden
Telefon +49 611 15755-40, Telefax +49 611 15755-49
E-Mail: info@fasi.de, Web: www.fasi.de

Unterwegs aber sicher!

Unter diesem Motto zeichnen VDSI und DVR bereits zum dritten Mal innovative Ideen in der betrieblichen Verkehrssicherheit aus. Entscheidend sind Kriterien wie Nachhaltigkeit, Effizienz und Kreativität. Bis zum 15. Juli 2017 können Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen innovative Lösungen einreichen, die das Unfallrisiko auf Arbeits- und Schulwegen oder beim innerbetrieblichen Transport und Verkehr senken.

Eine Jury, bestehend aus Fachleuten des VDSI und DVR sowie aus Industrie und Medien, wählt die Gewinnerbeiträge aus. Diese werden bei der A+A 2017 in Düsseldorf  der Fachwelt präsentiert. Die ersten drei Plätze erhalten Preisgelder in einer Gesamthöhe von 6.000 Euro. Außerdem werden unter allen Beiträgen zehn Fahrsicherheitstrainings verlost.

Weitere Informationen unter www.vdsi-unterwegs-aber-sicher.de

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Presseinformation | Bewerbungsfrist endet am 31. Mai 2018

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